Am Tag der OP kümmert sich das komplette OP Team mit OP- und Narkose Pflegern, Anästhesist und Operateur um ihr Wohl. Je nach Alter des Patienten und Vorerkrankungen erfolgt im Anschluss an die OP, die Verlegung auf eine Überwachungsstation, ansonsten erfolgt die Verlegung direkt auf Normalstation. Wer sich fit fühlt kann sich bereits am Tag der OP aufsetzen und kurz hinstellen. Am Folgetag beginnt dann die Mobilisation mit krankengymnastischer Hilfe. Der stationäre Aufenthalt ist individuell abhängig vom Patienten und dauert in der Regel 2-5 Tage. Wenn sie die Klinik verlassen sind sie selbstständig mobil und bereit für eine physiotherapeutische Weiterbehandlung oder eine Reha.

Im Krankenhaus

Der Patient wird bereits am OP-Tag (spätestens am Tag danach) durch einen Physiotherapeuten/in mobilisiert. Dies erfolgt zunächst an Unterarmgehstützen. Das operierte Bein darf je nach Beschwerden auch voll belastet werden. Zusätzlich wird das operierte Bein auf einer motorisierten Bewegungsschiene geübt.

Wenn eine Drainage eingelegt wurde, wird diese in der Regel am ersten Tag nach OP entfernt.

Bei der AMIS Methode gibt es keine wesentlichen Einschränkungen. Das bedeutet der Patient darf auch auf der Seite liegen und schlafen.

Die Entlassung aus dem Krankenhaus erfolgt nach der AMIS-Methode meistens schon nach 2-7 Tagen. Bei Entlassung ist der Patient sebstängig mobil und kann auch Treppen steigen.